Kirche

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KATHOLISCHE KIRCHE
Kreuz

Dieses Symbol ist viel älter als das Christentum. Die zwei Balken symbolisieren einen Teil des menschlichen Energiekörpers. Senkrecht stellt es die Pranaröhre (den Hauptkanal) dar und waagrecht das Herzchakra (von unten aus gesehen der erste Energiewirbel, der auch eine „nach-rechts-und-links - Strahlkraft" hat). Siehe dazu auch Die Merkaba-Meditation, Seite 10 unten und 11 oben. Die katholische Kirche machte aus diesem Symbol „Jesus am Kreuz“.

Es ist aber viel plausibler, daß die Römer früher meist das Andreaskreuz zur Kreuzigung verwendet haben. Das ist effektiv, billig und schnell herzustellen. Dazu wurden zwei dünne Baumstämme zu einem X zusammengefügt und daran die Menschen genagelt. Senkrechte Kreuze herzustellen brauchte mit damaligem Handwerkszeug viel Zeit, die die Römer nicht gehabt haben, wenn viele Menschen gleichzeitig gekreuzigt worden sind (was damals öfters geschah).

Für diese Aussage spricht auch der Fund eines menschlichen Mittelhandknochens (mit einem Nagel durch diesen Knochen) bei einer Ausgrabung eines antiken Ortes in Italien. Die Triebrichtung dieses Nagels war vom Handrücken Richtung Handfläche. Das Andreaskreuz wurde damals auf den Boden gelegt, die Person mit dem Gesicht nach unten auf dieses Kreuz gelegt und durch die Mittelhandknochen und Fersenbeine an das Kreuz genagelt. Danach wurde das Kreuz aufgerichtet und mit einem Pflock und Nagel abgestützt.

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Das ist nur die Verfälschung eines Symbols, ist aber symptomatisch für die Strategien der katholischen Kirche und deren rücksichtsloser Umsetzung. Bei genauerer Betrachtung ziehen sich Fälschungen, Lügen, Verdrehungen und Verschweigen durch die gesamte Geschichte dieser patriarchalen Kirche. Markant ist auch die Umdeutung der schon lange vorher bestehenden Festzeiten der Naturreligionen in katholische Feiertage. Ihr ging und geht es primär um Macht, Einfluss und Reichtum von Männern. Im zweiten vatikanischen Konzil wurde argumentiert, da Jesus und seine Apostel Männer waren, können Frauen keine Priesterinnen werden.

Die Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und heiligem Geist ist rein maskulin. Die Geschichte von Maria Magdalena, die als Frau von Jesus schon früh von der Kirche zur Prostituierten erklärt wurde, ist ein klares Symptom für die maskulinen Machtansprüche dieser Kirche. Die Bücher, die in der Bibel aufgeführt sind, sind alle von Männern verfasst. Sie stellen nur einen Teil der antiken Überlieferungen dar und sind oftmals verfälscht worden.

Das Beispiel des Ablaßhandels zeigt überdeutlich das dreiste Streben nach Reichtum. Katholiken mußten der Kirche nur genug Geld bezahlen und waren danach angeblich frei von allen begangenen Sünden. Die entsprechenden Summen wurden von der Kirche nach der „Schwere“ der Sünden willkürlich festgelegt. Ohne Gleichen ist auch die kirchliche Strategie die besagt, daß man selbst keine direkte Gotteserfahrung machen kann, sondern die Kirche als Vermittler zwischen Himmel und Erde braucht.

Die unrühmlichen historischen Fakten der katholischen Kirche:
- die Jahrhunderte andauernden Verheerungen durch die „Missionierung“ weiter Teile der Welt ohne jeglicher Rücksicht auf allen dadurch verursachten Verlusten, Leids und Qualen
- die Rechtfertigung von Kolonisation, Unterdrückung, Sklaverei und Mord an allen indigenen Völkern
- die Inquisition mit ihren unsäglichen Qualen der Folterungen und tausendfachem Mord
- der scheinheilig erzwungene Zölibat der Priester mit der Konsequenz von zehntausenden verkrüppelter Seelen durch den vertuschten und verdrängten Mißbrauch an Frauen und Kindern, der teilweise bis heute anhält und eine tiefe Wunde ist, die erst jetzt vollständig aufbricht
- die unheilige und scheinheilige Allianz mit der Mafia in Italien, die seit vielen Jahren bekannt ist und letztlich den Untergang der katholischen Kirche besiegeln könnte.

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Die dadurch verursachte Gegenkraft zeigt sich nun mit MARIA 2.0. Diese Frauenbewegung in der katholischen Kirche könnte, wenn sie nicht in einer Opferrolle versinkt, zu einem Ende des patriarchalischen Katholizismus und / oder der Neugründung einer sozialen und mitfühlenden Kirche werden.

Wenn Leiden dem Menschen wirklich so zuträglich wäre,
wie manche freudlos erzogene Theologen behaupten,
so müßte die Menschheit bereits phantastische Höhen
der Entwicklung erklommen haben.
  Peter Hyams

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