Google

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Googles früheres Motto: “Don't be evil“ ist verständlicherweise gestrichen worden. Als Larry und Sergey die Suchmaschine mit ihrem schlauen Algorithmus gebastelt haben, mag dieses Motto noch zutreffend gewesen sein. Aber durch die immer größer werdenden Gewinne durch das Sammeln und den Verkauf von Kundendaten und durch die Diversifizierungen wurde die gute Idee korrumpiert.

Dieses mittlerweile auf Billionen Dollar angewachsene Unternehmen kann dieses Motto nicht mehr sein Eigen nennen. Wenn ich mit Google im Netz suche, befinde ich mich in einer Informationsblase, die durch den Algorithmus erzeugt wird. Der glaubt zu wissen, was mich interessiert. Um alle Suchanfragen zu bewältigen verfügt Google mittlerweile über schätzungsweise 1 Milliarde Server, die über den ganzen Globus verteilt sind. Über 94 % der weltweiten Suchanfragen läuft über Google.

Schon bevor ich die Zusammenhänge kannte, war mir Google nicht geheuer. Eine Zeit lang war ich mit Ixquick im Netz unterwegs. Hatte die tolle Funktion, anonym über Proxyserver zu den Treffern zu gelangen. Später, als es diese Suchmaschine nicht mehr gab, war Startpage meine Wahl. Nun schwöre ich schon seit Jahren auf Metager.

Vor Kurzem habe ich erfahren, dass es Metager aus Deutschland schon ein Jahr länger gibt als Google. Da Metager aber die Privatshäre schützt, fast keine Werbung auf den Trefferseiten schaltet, keine Daten sammelt und der Zensur entgegen wirkt, indem es Treffer aus vielen Suchmaschinen kombiniert, ist diese Suchmaschine verständlicherweise nicht profitabel und schon lange auf Spenden angewiesen.

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Da außerdem seine Dienste mit 100 % Ökostrom betrieben werden und die Anonymsuche über Proxyserver auch möglich ist, möchte ich diese Suchmaschine nicht missen. Auch die Zitate auf der Trefferseite sind ein Gewinn. Ich mache schon seit Jahren Werbung für Metager, aber bis auf eine Person kenne ich niemand, der diesen Dienst nutzt. Wie wenn man jemanden Gift andrehen wollte!

Mein Motto ist schon lange das von Edward Snowden auf meiner Startseite rechts. Ich hatte ein Konto bei Google eröffnet, um einen Verifizierungscode für meine Homepage zu erhalten. Jedes Mal, wenn ich auf mein Konto zugegriffen habe, kam gleich eine Mail von Google. In der stand, dass sie das Gerät beim Zugriff nicht erkannt haben und ich bestätigen soll, ob ich derjenige war, der auf mein Konto zugegriffen hat. Nur um einen Betrug auszuschließen.

Da habe ich doch gern das ganze Procedere (auch mit Captcha-Bildern) gemacht. Zeigte es mir doch sehr deutlich, dass mein Weg mit Linux, Firefox (mit Add-ons) und gewissen Verhaltensweisen nicht so verkehrt sein kann, um das Geschnüffele möglichst zu erschweren ;-)
 

Denk falsch, wenn es dir gefällt,
aber denke auf jeden Fall für dich selbst.
  Doris Lessing

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