Windows

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WINDOWS
 
Microsoft 1978

Das kommt dabei heraus, wenn man am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt das Falsche macht. Vor Jahren kam einmal im Fernsehen eine interessante Dokumentation über den Beginn dieser Firma (siehe Bild, Bill Gates ist vorne links). Das erste Betriebsystem von Windows war „MS-DOS“, das noch auf eine Diskette gepasst hat (Microsoft Disc Operating System).

Dieses Betriebsystem wurde zusammengekauft oder abgekupfert und zusammengeschustert. Es hatte einige grundsätzliche Geburtsfehler. Diese grundlegenden strukturellen Probleme wurden danach aber nie beseitigt, sondern immer nur aufgeschoben. In der Doku kam ein Herr zu Wort der meinte, MS-DOS hieß damals betriebsintern nur “Dirty Operating System“.

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Mit der Zeit wurden die Windows-Betriebsysteme und die Firma immer größer. Ich brauche Windows heutzutage nur noch, um meine Steuer mit dem Elster-Programm zu machen. Vor Kurzem habe ich ein Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 durchgeführt. Windows 10 braucht auf der Festplatte nun über 33 GigaByte (ca. 285 Milliarden Bit). Ein Linux-System kommt mit 5 bis 7 GigaByte aus.

Diese riesige Datenmenge für ein Betriebssystem ist für den normalen Windows-User deshalb kein Problem, da die Festplatten immer größer und billiger wurden. Da die Kinderkrankheiten von Windows nie beseitigt wurden, zeigten sich schon früh riesige Sicherheitslücken, die in immer mehr immer kleinere Lücken „verschlimmbessert“ werden. Es werden deswegen auch solche Hilfsmittel wie Virenscanner und Firewall benötigt.

2013 meinte ein damaliger Freund (der sich auskennt), dass es nicht mehr vertretbar ist, sich mit Windows mit der Welt zu verbinden. Er installierte auf meinen alten PC Ubuntu 12.04. Nach kurzer Eingewöhnung fand ich das Betriebssystem wirklich gut. Erst ein mißglückter Upgrade auf Ubuntu 14.04 brachte mir einen ersten Dämpfer.

Mein Schwager, der in einer großen Sicherheitsfirma arbeitet, hat mich letztes Jahr verunsichert, als er meinte, dass es mittlerweile auch Hackerangriffe auf Linux-Systeme gäbe. Ich habe daraufhin einen Virenscanner und eine Firewall installiert. Später wurde mir klar, dass ich so etwas nicht brauche, da Linux-Betriebssysteme gar keine offenen Ports haben, über die Angriffe stattfinden könnten. Mein Schwager meinte wohl Server, die angegriffen wurden und die mit Linux-Systemen laufen.

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Christian Uhde, der frühere Oberbürgermeister von München, stellte die Verwaltungssoftware der Stadt München mit kleinem finanziellen Aufwand auf Linux um. Das Projekt hieß „Limux“ (mit m für München). Danach waren alle, die tagtäglich mit dieser Software zu tun hatten, hellauf begeistert. Und was macht der Nachfolger von Herrn Uhde? Stellt mit großem (auch finanziellem) Aufwand wieder auf Windows um. Weil: so etwas macht man halt mit Windows!

Ubuntu bringt jedes halbe Jahr eine neue Version heraus und alle zwei Jahre eine LTS-Version (Long Term Support). Dies sind meiner Ansicht nach zu schnell zu viele Neuerungen. Ich arbeite aktuell mit Ubuntu 16.04. Die Unterstützung für diese Version ist auf April 2021 begrenzt. In Ubuntu gibt es eine virtuelle Maschinenverwaltung, vergleichbar mit der Virtual Box bei Windows.

Mit diesem Programm habe ich Ubuntu 18.04 getestet. Die ersten Versionen waren nicht installierbar. Erst Version 18.04.3 konnte ich installieren. Danach habe ich aber beim Systemstart festgestellt, dass auch noch nach einer halben Stunde heftige Aktivitäten auf der Festplatte zu hören waren. Erst nach zwei Jahren und mit der Version 18.04.4 war ein brauchbares System vorhanden. Glaubte ich.

Ich habe dann Ubuntu 18.04.4 auf die zweite Festplatte installiert. Nur um dann festzustellen, dass fast keine Programme in diesem Betriebssystem zu starten sind. Völliger Schrott. Ubuntu 20.04 ist virtuell wieder nicht installierbar. Ich komme immer nur bis zu dem Punkt: „Wer sind Sie“ und kann dann keinen Namen eingeben.

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Also habe ich die vergangenen zwei Jahre viele Linux-Betriebssysteme virtuell ausprobiert (Linux Mint, Open Suse, Manjaro, Debian). Nun habe ich für meine Zwecke und Vorlieben ein brauchbares und sicheres System gefunden: MX Linux. Und das Beste an allen Linux-Betriebssystemen: KOSTENLOS!

Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.
Thomas Watson, Vorsitzender IBM 1943
 

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