Elektromobilität

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ELEKTROMOBILITÄT

Vor über zwanzig Jahren hat eine Führungspersönlichkeit aus der Automobilindustrie in einem Interview gesagt, dass die Autobranche, wenn die entsprechenden Vorgaben von der Regierung erfolgen, in zwei bis drei Jahren soweit wären, den Wasserstoffantrieb technisch und logistisch bundesweit umzusetzen. Das ist offensichtlich nicht geschehen.

Nun wird uns also die Elektromobilität als saubere Zukunft verkauft. Die Nachteile sind aber gravierend und offensichtlich:
- so ein Fahrzeug muss etwa 80.000 Kilometer fahren, um den CO2-Ausstoß seiner Produktion auszugleichen
- womit wird der Strom erzeugt, den so ein Fahrzeug braucht? (siehe dazu auch „Kohlekompromiss“)
- die Reichweiten solcher Fahrzeuge sind kurz und die Dauer einer Akkuladung ist lang
- der CO2-Ausstoß solcher Fahrzeuge wird oft mit 0 Gramm angegeben, beträgt aber real ca. 120 g CO2 pro km
- die Rohstoffgewinnung für die Akkumulatoren (besonders Lithium) führt z.B. in Chile zu massiven Umweltproblemen (Brot für die Welt weist darauf hin, dass die Gewinnung von Lithium in Entwicklungsländern zu erheblichen ökologischen Schäden führt)
- Wem nutzen die entsprechenden Steuermilliarden? Natürlich der Autoindustrie und die Regierung vollführt einen skandalösen Kniefall vor der Autolobby
- die Allianz pro Schiene kritisierte, dass die gegenwärtigen Bemühungen um die Elektromobilität das sehr vordergründige Ziel hätten, neue Subventionstöpfe für die Autoindustrie aufzustellen
- es gab das Ziel der Regierung, bis Januar 2020 1 Million Elektroautos auf unseren Straßen zu haben. Bis September 2019 sind es 131.078 Fahrzeuge.

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Der Jammer mit der Menschheit ist, dass die Klugen feige,
die Tapferen dumm und die Fähigen ungeduldig sind.
Das Ideal wäre der tapfere Kluge mit der nötigen Geduld.
  Truman Capote